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Glossar

Stummfilme / Musiker

Der Golem, wie er in die Welt kam

[Paul Wegener, Carl Boese, D 1920]

„Daß er im Wundersamen Klarheit bewahrt“
Paul Wegeners GOLEM ist ein moderner Autorenfilm

DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM erzählt von Existenzkampf, Verzweiflung und Hoffnung. Vor dem Hintergrund der Schrecken des Ersten Weltkrieges und der Nachkriegsjahre spiegelt er eine zerrissene, verkehrte Welt. Einmal zum Leben erweckt, irrt der Golem wie ein „Zombie“ durch die perspektivisch verzerrten Gassen des Prager Ghettos. Die kleinen Häuser mit ihren schiefen Wänden und den schweren tiefhängenden Ziegeldächern scheinen zu weinen. Die organische Architektur des Ghettos und der Amok laufende Golem, die kunstvoll konstruierten Filmkulissen und die somnambule Gestalt verschmelzen. Das Konzept des Films ist so einfach wie modern: Die leblosen Dinge schreien auf, wo die Menschen machtlos schweigen.

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Bilder: Filmmuseum Berlin

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